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Matthias Koster

Trier vom Müll befreien

Zunehmend wird uns bewusst, wie schädlich unser moderner Lebensstil für die Umwelt und für die Zukunft unseres Planeten ist. Gigantische Mengen an Plastikmüll treiben durch die Ozeane und gefährden die Artenvielfalt. Oft stammt dieses Plastik aus Verpackungen, die nach einmaliger Nutzung sofort weggeworfen werden.

Es ist daher klar, dass ein Umdenken einsetzen muss. Den Müllbergen wollen wir den Kampf ansagen. Aus diesem Grund beantragt die Linksfraktion für die nächste Sitzung des Stadtrats am 29. Januar die Einführung einer Strafsteuer auf Einwegverpackungen, zum Beispiel beim Coffee „to go".

Vorbild in Tübingen

Ende vergangenen Jahres hat der Stadtrat von Tübingen einen entsprechenden Antrag beschlossen. Wir hoffen daher, dass auch der Trierer Stadtrat den Mut dazu aufbringt und dem Tübinger Beispiel folgt. Bei der Erarbeitung der Details einer entsprechenden Steuer könnte die Stadtverwaltung dann mit den Kolleg*innen aus Tübingen zusammenarbeiten, um gemeinsam die besten Lösungen zu finden. Im Ergebnis einer solchen Steuer würde die Nutzung von Einwegverpackungen für die Gastronomie und den Einzelhandel teurer. Mehrwegverpackungen würden so finanziell attraktiver und der Kundschaft könnten Rabatte für das Mitbringen eigener Behälter angeboten werden.

So gehen wir erste wichtige Schritte weg vom Müllwahnsinn und hin in eine saubere Zukunft mit sauberen Ozeanen.


Die Rathauszeitung Trier ist eine wöchentliche Publikation des Presse- und Kommunikationsamtes der Stadt Trier. Auf Seite 2 haben die im Stadtrat vertretenen Fraktionen Raum für kommunalpolitische Stellungnahmen. Die Texte der Linksfraktion finden Sie hier im Archiv.

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