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Mateusz Buraczyk

Mehr Platz für FußgängerInnen

Ja, für eine erfolgreiche Verkehrswende und nachhaltige Mobilität brauchen wir Maßnahmen wie den ticketlosen ÖPNV oder den Ausbau der Radwege. Viel zu selten wird jedoch die Mobilität zu Fuß als ökologischste Alternative thematisiert. Zu Fuß gehen schont die Umwelt, ist gesund, spart Geld und ist oft schneller. Doch dafür müssen wir die Stadt deutlich fußverkehrsfreundlicher gestalten.

In einer neuen Studie fordert das Umweltbundesamt die Förderung des Fuß-, Rad-, und Busverkehrs, explizit zulasten des Autoverkehrs in Städten. Das Amt fordert kürzere Wartezeiten an Ampeln, breitere Gehwege, mehr Zebrastreifen sowie eine drastische Reduzierung der Parkplätze, flächendeckend Tempo 30 und eine rigorose Verfolgung von Falschparkern.

Kommt Ihnen bekannt vor? Uns schon, decken sie sich doch mit Forderungen von örtlichen Umweltinitiativen und mit vielen minder erfolgreichen Initiativen unserer oder der Grünen-Fraktion im Stadtrat.

Dabei ist es auch wegen des Bevölkerungszuwachses unausweichlich, den Autoverkehr zurückzudrängen und durch umweltfreundlichere, effizientere Mobilitätsangebote zu ersetzen. Wer den Zuzug nach Trier nicht begrenzen will, muss den innerstädtischen Verkehr radikal umstrukturieren.

Trier braucht eine Fußverkehrsstrategie, die dem Fußverkehr die politische Aufmerksamkeit schenkt, die sie verdient. Wir müssen Problembereiche im Fußverkehr aufdecken und beseitigen. Dabei sind die Forderungen des Umweltbundesamts nicht nur eine wichtige Richtschnur, sondern ließen sich zum Teil auch schnell umsetzen.


Die Rathauszeitung Trier ist eine wöchentliche Publikation des Presse- und Kommunikationsamtes der Stadt Trier. Auf Seite 2 haben die im Stadtrat vertretenen Fraktionen Raum für kommunalpolitische Stellungnahmen. Die Texte der Linksfraktion finden Sie hier im Archiv.

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