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Theresia Görgen

Karl Marx und die Folgen

Eine Statue steht in Trier. Mit der Statue ist Karl Marx nach Trier zurückgekehrt. Sie schafft Raum für Information, Debatte und Auseinandersetzung. Sie lädt Menschen dazu ein, sich hinter der Ikone mit dem Werk des Trierer Bürgers auseinanderzusetzen. Dieses ist geprägt von einem leidenschaftlichen Humanismus. Karl Marx beschäftigte sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen seiner Zeit, analysierte diese, stellte Fragen und suchte Antworten.

Die Analyse der gesellschaftlichen Verhältnisse heute – hier in Trier, in Deutschland, weltweit - wirft viele Fragen auf. Antworten finden wir nicht leicht. Eine Orientierung gibt uns die Menschenrechtscharta.

Alle Menschen haben das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard und würdige Lebensverhältnisse in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Pflege, Nahrung, Kleidung. Die Menschenrechte sind ein Manifest gegen soziale Benachteiligung sowie Ausgrenzung und für uneingeschränkte Teilhabe, Selbstbestimmung, Meinungs-, Religions- und Pressefreiheit sowie für die Gleichheit aller vor dem Gesetz. Sind humane Arbeitsbedingungen, faire Löhne, Bildungs- und Geschlechtergerechtigkeit, Freiheit und Frieden heute gewährleistet?

Wo stehen wir heute bei der Umsetzung der Menschenrechte? Wir wünschen uns, dass die Karl-Marx-Statue am Simeonstiftplatz dazu mahnt, für die Umsetzung universeller Menschenrechte in Trier und weltweit einzutreten. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung, haben in Trier keinen Raum.


Die Rathauszeitung Trier ist eine wöchentliche Publikation des Presse- und Kommunikationsamtes der Stadt Trier. Auf Seite 2 haben die im Stadtrat vertretenen Fraktionen Raum für kommunalpolitische Stellungnahmen. Die Texte der Linksfraktion finden Sie hier im Archiv.

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