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Urbanes Sicherheitskonzept

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,

 

mit der Vorlage, die heute zur Abstimmung steht, findet eine lange Debatte ihr vorläufiges Ende. Dabei stand meist das Parken in der Fußgängerzone im Fokus oder Poser, die den Gästen der ansässigen Außengastronomie ihren Fuhrpark präsentieren wollen. Schon viele Beschlüsse wurden in diesem Rat gefasst, mit dem Ziel, das zu unterbinden. Schon vor Jahren hat der Stadtrat Haushaltsmittel bereitgestellt, um versenkbare Poller zu errichten. Anschläge wie in Nizza oder am Berliner Breidtscheidplatz, bei denen Fahrzeuge als Waffen missbraucht wurden, gaben dem Anliegen zwar zusätzlichen Dringlichkeit – erhöhten aber auch die Anforderungen, die in puncto Sicherheit an die Absperrungen gestellt wurden und damit sowohl die Kosten als auch die Komplexität der Anlagen.

 

Ende 2019 wurde dann endlich der erste versenkbare Poller in der Glockenstraße in Betrieb genommen. Verbunden wurde dieser „Testpoller“ mit der Erstellung eines Konzepts für die Absicherung der Innenstadt. Dieses Konzept wurde Anfang 2020 online zur Diskussion gestellt. Circa 200 Bürger:innen machten davon Gebrauch und gaben insgesamt 549 Kommentare zu den 19 Poller-Standorten ab, die von der Verwaltung in das Konzept eingearbeitet wurden.

 

Die schreckliche Amokfahrt vom 1. Dezember 2020 machte es notwendig, dass der Entwurf des Pollerkonzeptes von einem externen Fachbüro im Hinblick auf den Schutz vor Anschlägen überprüft und überarbeitet wurde. Machen wir uns nichts vor: Absolute Sicherheit kann und wird es leider nie geben. Aber mit dem jetzt vorliegenden Plan wird ein großes Plus an Sicherheit geschaffen. Die Trierer Innenstadt wird nach der Umsetzung deutlich sicherer sein als zuvor. Wir begrüßen dabei besonders, dass dieses Konzept nicht nur die Fußgängerzone betrachtet, sondern explizit auch andere Bereiche in den Blick nimmt, in denen viele Fußgänger:innen unterwegs sind, z.B. den Bereich um die Basilika.

 

Ziel des Aufstellens von Pollern war von Anfang an neben der Sicherheit auch eine bessere Steuerung des Kfz-Verkehrs. Das vorgelegte Konzept trägt diesem Aspekt unter anderem durch die geplante Ausweisung der Neustraße als Fußgängerzone Rechnung. Wir erwarten durch die Ausweitung der Fußgängerzone eine gesteigerte Attraktivität der Neustraße, wovon die dort ansässigen Geschäfte und Restaurants profitieren werden. Das ist ein starker Anreiz für die Wiederbelebung der Innenstadt nach der Corona-Krise.

 

Die Linksfraktion dankt der Verwaltung für die Erstellung des Konzepts. Wir werden der Vorlage zustimmen.


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

Terminübersicht

Urbanes Sicherheitskonzept

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,

 

mit der Vorlage, die heute zur Abstimmung steht, findet eine lange Debatte ihr vorläufiges Ende. Dabei stand meist das Parken in der Fußgängerzone im Fokus oder Poser, die den Gästen der ansässigen Außengastronomie ihren Fuhrpark präsentieren wollen. Schon viele Beschlüsse wurden in diesem Rat gefasst, mit dem Ziel, das zu unterbinden. Schon vor Jahren hat der Stadtrat Haushaltsmittel bereitgestellt, um versenkbare Poller zu errichten. Anschläge wie in Nizza oder am Berliner Breidtscheidplatz, bei denen Fahrzeuge als Waffen missbraucht wurden, gaben dem Anliegen zwar zusätzlichen Dringlichkeit – erhöhten aber auch die Anforderungen, die in puncto Sicherheit an die Absperrungen gestellt wurden und damit sowohl die Kosten als auch die Komplexität der Anlagen.

 

Ende 2019 wurde dann endlich der erste versenkbare Poller in der Glockenstraße in Betrieb genommen. Verbunden wurde dieser „Testpoller“ mit der Erstellung eines Konzepts für die Absicherung der Innenstadt. Dieses Konzept wurde Anfang 2020 online zur Diskussion gestellt. Circa 200 Bürger:innen machten davon Gebrauch und gaben insgesamt 549 Kommentare zu den 19 Poller-Standorten ab, die von der Verwaltung in das Konzept eingearbeitet wurden.

 

Die schreckliche Amokfahrt vom 1. Dezember 2020 machte es notwendig, dass der Entwurf des Pollerkonzeptes von einem externen Fachbüro im Hinblick auf den Schutz vor Anschlägen überprüft und überarbeitet wurde. Machen wir uns nichts vor: Absolute Sicherheit kann und wird es leider nie geben. Aber mit dem jetzt vorliegenden Plan wird ein großes Plus an Sicherheit geschaffen. Die Trierer Innenstadt wird nach der Umsetzung deutlich sicherer sein als zuvor. Wir begrüßen dabei besonders, dass dieses Konzept nicht nur die Fußgängerzone betrachtet, sondern explizit auch andere Bereiche in den Blick nimmt, in denen viele Fußgänger:innen unterwegs sind, z.B. den Bereich um die Basilika.

 

Ziel des Aufstellens von Pollern war von Anfang an neben der Sicherheit auch eine bessere Steuerung des Kfz-Verkehrs. Das vorgelegte Konzept trägt diesem Aspekt unter anderem durch die geplante Ausweisung der Neustraße als Fußgängerzone Rechnung. Wir erwarten durch die Ausweitung der Fußgängerzone eine gesteigerte Attraktivität der Neustraße, wovon die dort ansässigen Geschäfte und Restaurants profitieren werden. Das ist ein starker Anreiz für die Wiederbelebung der Innenstadt nach der Corona-Krise.

 

Die Linksfraktion dankt der Verwaltung für die Erstellung des Konzepts. Wir werden der Vorlage zustimmen.