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Unbefristete Stellen für besseren Sozialen Dienst der Stadt Trier

Rede „Unbefristete Stellen für besseren Sozialen Dienst der Stadt Trier“

Der Stadtrat beschloss in der Sitzung vom 16.11.’10, dass vier SozialarbeiterInnen im Jugendamt für Personal- und Organisationsentwicklung eingestellt werden sollen. Jedoch sollen die Stellen befristet auf nur zwei Jahre angelegt sein. Hierzu habe ich einen Änderungsantrag gestellt, dass die Stellen unbefristet sein sollen. Der Stadtrat lehnte den Antrag aus fiskalischen Gründen ab und weil man sich nicht sicher sei, ob die Stellen in zwei Jahren noch gebraucht werden. Wir werden den Stadtrat in zwei Jahren daran erinnern, dass die Stellen benötigt werden. Hier meine Rede zum Änderungsantrag:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Ratsmitglieder der demokratischen Parteien und demokratischen Wählervereinigung,

es freut mich sehr, dass die Stadt Handlungsbedarf im Sozialen Dienst des Jugendamtes sieht. Die Einstellung von vier Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter erfährt dabei meine volle Unterstützung.

Die Vorlage hält fest, dass der Bedarf für „Hilfe zur Erziehung“ wächst. Folgt man den soziostrukturellen Trends der letzten Jahre kann man sehen, dass immer mehr Alleinerziehende aus dem ländlichen Umland in die städtischen Oberzentren ziehen. Dort erhoffen sich Alleinerziehende eine bessere Infrastruktur und bessere Betreuung in ihrer schwierigen Lebenslage. Jedoch wissen wir auch, dass es an Projekten für Alleinerziehende in Trier fehlt. Hier ist also dringender Handlungsbedarf geboten.

Die Arbeitsfelder, die im Bereich Erziehungsberatung, Erziehungs-beistand sowie Einzel- und Individualbetreuung zu leisten sind, werden diese Stellen sehr arbeitsintensiv machen. Da verwundert es mich doch sehr, dass die Stadt Trier vier Stellen auf nur zwei Jahre befristet einstellen will.

Haushaltssperre hin oder her. Diese Stellen sind notwendig und den Optimismus der Stadt, dass die Arbeit in zwei Jahren erledigt sei, kann ich nicht teilen. Deshalb stelle ich diesen Änderungsantrag, damit die Stellen unbefristet eingestellt werden

Denn mit der Befristung ergeben sich folgende Probleme:

1. Werden die Stellen in zwei Jahren nicht verlängert, steht das Jugendamt vor der gleichen personellen Knappheit wie heute. Nur das Betreuungsstrukturen aufgebaut wurden, die nicht mehr bedient werden können.

2. Bei einer Befristung von zwei Jahren ist die Gefahr, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegbewerben sehr hoch. Eine Fluktuation in diesem Bereich würde für keine kontinuierliche Betreuung sorgen, die in diesem Bereich notwendig ist.

3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nur auf zwei Jahre eingestellt sind, stehen unter einem großen Druck. Wenn die Stelle im Jugendamt, die sehr arbeitsintensiv ist, nach zwei Jahren nicht fortgeschrieben wird, stehen sie vor einer unsicheren Ausgangslage im Berufsleben.

4. Befristete Stellen können für keine Planungssicherheit für Privatleben und Familiengründung sorgen. Als Arbeitgeber muss es der Stadt aber wichtig sein, dass gerade sensible und arbeitsintensive Stellen mit einer gewissen Planungssicherheit ausgestattet sind.

Aus diesen genannten Gründen bitte ich um Zustimmung meines Änderungsantrages


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

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Unbefristete Stellen für besseren Sozialen Dienst der Stadt Trier

Rede „Unbefristete Stellen für besseren Sozialen Dienst der Stadt Trier“

Der Stadtrat beschloss in der Sitzung vom 16.11.’10, dass vier SozialarbeiterInnen im Jugendamt für Personal- und Organisationsentwicklung eingestellt werden sollen. Jedoch sollen die Stellen befristet auf nur zwei Jahre angelegt sein. Hierzu habe ich einen Änderungsantrag gestellt, dass die Stellen unbefristet sein sollen. Der Stadtrat lehnte den Antrag aus fiskalischen Gründen ab und weil man sich nicht sicher sei, ob die Stellen in zwei Jahren noch gebraucht werden. Wir werden den Stadtrat in zwei Jahren daran erinnern, dass die Stellen benötigt werden. Hier meine Rede zum Änderungsantrag:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Ratsmitglieder der demokratischen Parteien und demokratischen Wählervereinigung,

es freut mich sehr, dass die Stadt Handlungsbedarf im Sozialen Dienst des Jugendamtes sieht. Die Einstellung von vier Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter erfährt dabei meine volle Unterstützung.

Die Vorlage hält fest, dass der Bedarf für „Hilfe zur Erziehung“ wächst. Folgt man den soziostrukturellen Trends der letzten Jahre kann man sehen, dass immer mehr Alleinerziehende aus dem ländlichen Umland in die städtischen Oberzentren ziehen. Dort erhoffen sich Alleinerziehende eine bessere Infrastruktur und bessere Betreuung in ihrer schwierigen Lebenslage. Jedoch wissen wir auch, dass es an Projekten für Alleinerziehende in Trier fehlt. Hier ist also dringender Handlungsbedarf geboten.

Die Arbeitsfelder, die im Bereich Erziehungsberatung, Erziehungs-beistand sowie Einzel- und Individualbetreuung zu leisten sind, werden diese Stellen sehr arbeitsintensiv machen. Da verwundert es mich doch sehr, dass die Stadt Trier vier Stellen auf nur zwei Jahre befristet einstellen will.

Haushaltssperre hin oder her. Diese Stellen sind notwendig und den Optimismus der Stadt, dass die Arbeit in zwei Jahren erledigt sei, kann ich nicht teilen. Deshalb stelle ich diesen Änderungsantrag, damit die Stellen unbefristet eingestellt werden

Denn mit der Befristung ergeben sich folgende Probleme:

1. Werden die Stellen in zwei Jahren nicht verlängert, steht das Jugendamt vor der gleichen personellen Knappheit wie heute. Nur das Betreuungsstrukturen aufgebaut wurden, die nicht mehr bedient werden können.

2. Bei einer Befristung von zwei Jahren ist die Gefahr, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegbewerben sehr hoch. Eine Fluktuation in diesem Bereich würde für keine kontinuierliche Betreuung sorgen, die in diesem Bereich notwendig ist.

3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nur auf zwei Jahre eingestellt sind, stehen unter einem großen Druck. Wenn die Stelle im Jugendamt, die sehr arbeitsintensiv ist, nach zwei Jahren nicht fortgeschrieben wird, stehen sie vor einer unsicheren Ausgangslage im Berufsleben.

4. Befristete Stellen können für keine Planungssicherheit für Privatleben und Familiengründung sorgen. Als Arbeitgeber muss es der Stadt aber wichtig sein, dass gerade sensible und arbeitsintensive Stellen mit einer gewissen Planungssicherheit ausgestattet sind.

Aus diesen genannten Gründen bitte ich um Zustimmung meines Änderungsantrages