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Siegfried Fries / pixelio.de

DIE LINKE Trier & Linksfraktion im Trierer Stadtrat

Trier rüstet auf – Immer mehr beantragen den „Kleinen Waffenschein“

Die Zahlen sind alarmierend – seit 2013 hat sich die Zahl der Anträge für den „kleinen Waffenschein“ in Trier verzehnfacht. „Hier müssen sich sowohl die Verwaltung, als auch die Politik die Frage stellen woher ein derart besorgniserregend rasanter Anstieg kommt“, mahnt die Vorsitzende der LINKEN Trier, Katrin Werner.

2013 waren es noch gut 15 kleine Waffenscheine, die in Trier beantragt wurden, 2016 sind es bereits 150 – das ergab eine Anfrage der Linksfraktion im Stadtrat. Der sogenannte „kleine Waffenschein“ berechtigt zum Tragen von Schreckschusspistolen in der Öffentlichkeit. Zwar handelt es sich hier nicht um „scharfe“ Waffen, jedoch können auch diese Kaliber schwere bis tödliche Verletzungen verursachen, wenn sie aus nächster Nähe abgefeuert werden. Außerdem sind sie für Laien so gut wie nicht von scharfen Waffen zu unterscheiden. Um einen kleinen Waffenschein beantragen zu können, muss der Antragsteller lediglich 18 Jahre alt und gesund sein, außerdem darf er keine Vorstrafen haben. Über Motive und Verwendungszweck des Waffenscheines sind keine Angaben notwendig.

„Im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise wurden rechte Kräfte, wie die AfD, nicht müde gegen Geflüchtete zu hetzen und ein Klima von Angst und Bedrohung zu schaffen. Der Erfolg ihrer Mühen spiegelt sich letztlich wieder, in der gewachsenen Bereitschaft der Bevölkerung sich zu bewaffnen. Im Anbetracht der gestiegenen Zahlen ausländerfeindlich motivierter Straftaten ist es außerdem nicht auszuschließen, dass die Waffen nicht bloß zur Verteidigung dienen“, erklärt Susanne Kohrs, Fraktionsvorsitzende. „Daher fordern wir eine breite politische Informationspolitik, um der blinden Verbreitung rassistischem und faschistischem Gedankengut entgegenwirken zu können. Des Weiteren fordern wir eine deutliche Verschärfung der Antragsauflagen, sowie eine gründlichere Kontrolle der Antragsteller und deren Motivation zur Beantragung eines Waffenscheines.“


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

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DIE LINKE Trier & Linksfraktion im Trierer Stadtrat

Trier rüstet auf – Immer mehr beantragen den „Kleinen Waffenschein“

Die Zahlen sind alarmierend – seit 2013 hat sich die Zahl der Anträge für den „kleinen Waffenschein“ in Trier verzehnfacht. „Hier müssen sich sowohl die Verwaltung, als auch die Politik die Frage stellen woher ein derart besorgniserregend rasanter Anstieg kommt“, mahnt die Vorsitzende der LINKEN Trier, Katrin Werner.

2013 waren es noch gut 15 kleine Waffenscheine, die in Trier beantragt wurden, 2016 sind es bereits 150 – das ergab eine Anfrage der Linksfraktion im Stadtrat. Der sogenannte „kleine Waffenschein“ berechtigt zum Tragen von Schreckschusspistolen in der Öffentlichkeit. Zwar handelt es sich hier nicht um „scharfe“ Waffen, jedoch können auch diese Kaliber schwere bis tödliche Verletzungen verursachen, wenn sie aus nächster Nähe abgefeuert werden. Außerdem sind sie für Laien so gut wie nicht von scharfen Waffen zu unterscheiden. Um einen kleinen Waffenschein beantragen zu können, muss der Antragsteller lediglich 18 Jahre alt und gesund sein, außerdem darf er keine Vorstrafen haben. Über Motive und Verwendungszweck des Waffenscheines sind keine Angaben notwendig.

„Im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise wurden rechte Kräfte, wie die AfD, nicht müde gegen Geflüchtete zu hetzen und ein Klima von Angst und Bedrohung zu schaffen. Der Erfolg ihrer Mühen spiegelt sich letztlich wieder, in der gewachsenen Bereitschaft der Bevölkerung sich zu bewaffnen. Im Anbetracht der gestiegenen Zahlen ausländerfeindlich motivierter Straftaten ist es außerdem nicht auszuschließen, dass die Waffen nicht bloß zur Verteidigung dienen“, erklärt Susanne Kohrs, Fraktionsvorsitzende. „Daher fordern wir eine breite politische Informationspolitik, um der blinden Verbreitung rassistischem und faschistischem Gedankengut entgegenwirken zu können. Des Weiteren fordern wir eine deutliche Verschärfung der Antragsauflagen, sowie eine gründlichere Kontrolle der Antragsteller und deren Motivation zur Beantragung eines Waffenscheines.“