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Theater Trier (By Stefan Kühn (Own work) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0">CC BY-SA 2.5-2.0-1.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATheather_Trier_Germany.jpg">via Wikimedia Commons</a>)
Theater Trier  (By Stefan Kühn (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons)

DIE LINKE Trier & Linksfraktion im Trierer Stadtrat

Theater Trier: Lückenlose Aufklärung

„Auch wir sind über das neuerlich angewachsene Defizit am Theater schockiert. Offenbar war der Intendant mit der Haushaltsführung und -kontrolle vollkommen überfordert. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass daraus schon längst Konsequenzen gezogen wurden und Herr Sibelius nicht mehr für die Finanzen des Theaters zuständig ist“, bezieht Katrin Werner, Vorsitzende der LINKEN Trier, Stellung.

Statt wilder Rücktritts- und Kündigungsforderungen in alle möglichen Richtungen, die nur den Ruf des Theaters und seiner Angestellten weiter beschädigen, sollte der Stadtrat nun mit kühlem Kopf entscheiden und die strukturellen Ursachen angehen.

„Es verwundert doch sehr, dass am Theater scheinbar keine ordentliche Buch- und Haushaltsführung existiert und auch nicht die Instrumente hierfür vorhanden sind. Dieses Problem existiert nicht erst seit Sibelius Intendant ist. Auch wenn es natürlich seine Aufgabe gewesen wäre, nach Amtsantritt hierauf aufmerksam zu machen und auf Abhilfe zu dringen, so scheinen die Probleme doch vor allem struktureller Natur zu sein“, kommentiert Matthias Koster, kulturpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Stadtrat.

„Wir brauchen jetzt eine rückhaltlose und schonungslose Aufklärung der Zustände am Theater, um eine informierte Entscheidung treffen zu können. Diejenigen, die dabei vorschnell nach der Schließung des Theaters rufen, sollten ehrlicherweise dazu sagen, dass weder zu sanierten Schulen oder auch nur besseren Straßen führen würde. Angesichts des Schuldenstands der Stadt von über 700 Millionen Euro und des durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) auferlegten Sparzwangs sollte man hier keine falschen Hoffnungen wecken“, so Katrin Werner abschließend.


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

Terminübersicht
Theater Trier (By Stefan Kühn (Own work) [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0">CC BY-SA 2.5-2.0-1.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ATheather_Trier_Germany.jpg">via Wikimedia Commons</a>)
Theater Trier  (By Stefan Kühn (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons)

DIE LINKE Trier & Linksfraktion im Trierer Stadtrat

Theater Trier: Lückenlose Aufklärung

„Auch wir sind über das neuerlich angewachsene Defizit am Theater schockiert. Offenbar war der Intendant mit der Haushaltsführung und -kontrolle vollkommen überfordert. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass daraus schon längst Konsequenzen gezogen wurden und Herr Sibelius nicht mehr für die Finanzen des Theaters zuständig ist“, bezieht Katrin Werner, Vorsitzende der LINKEN Trier, Stellung.

Statt wilder Rücktritts- und Kündigungsforderungen in alle möglichen Richtungen, die nur den Ruf des Theaters und seiner Angestellten weiter beschädigen, sollte der Stadtrat nun mit kühlem Kopf entscheiden und die strukturellen Ursachen angehen.

„Es verwundert doch sehr, dass am Theater scheinbar keine ordentliche Buch- und Haushaltsführung existiert und auch nicht die Instrumente hierfür vorhanden sind. Dieses Problem existiert nicht erst seit Sibelius Intendant ist. Auch wenn es natürlich seine Aufgabe gewesen wäre, nach Amtsantritt hierauf aufmerksam zu machen und auf Abhilfe zu dringen, so scheinen die Probleme doch vor allem struktureller Natur zu sein“, kommentiert Matthias Koster, kulturpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Stadtrat.

„Wir brauchen jetzt eine rückhaltlose und schonungslose Aufklärung der Zustände am Theater, um eine informierte Entscheidung treffen zu können. Diejenigen, die dabei vorschnell nach der Schließung des Theaters rufen, sollten ehrlicherweise dazu sagen, dass weder zu sanierten Schulen oder auch nur besseren Straßen führen würde. Angesichts des Schuldenstands der Stadt von über 700 Millionen Euro und des durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) auferlegten Sparzwangs sollte man hier keine falschen Hoffnungen wecken“, so Katrin Werner abschließend.