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Marc-Bernhard Gleißner

Rede "Rechtsformänderung des Theaters Trier"

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Dezernent Egger
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Check-Liste Theater können wir ein neues Häckchen setzen. Mit der Rechtsformänderung sind wir wieder einen Schritt näher die Zukunft des Theaters zu gestalten. DIE LINKSFRAKTION freut sich über diese Vorlagen. Wir haben uns auch über die Diskussion im Ausschuss gefreut, in dem man sich klar für die AöR ausgesprochen hat. Die AöR bietet dem Theater nicht nur höhere Flexibilität und macht seinen Gestaltungsspielraum unabhängiger, es schließt gleichzeitig politische Kontrolle mit ein und ermöglicht es gesellschaftlichen Akteuren zu partizipieren. Darüber hinaus wäre dieses Theater in der Lage, selbstständig finanzielle Mittel zu generieren. Auch sind durch die neue Rechtsformen neue Formen der Kooperation mit der Freien Szene möglich. Das Ergebnis wäre eine höhere kulturelle Teilhabe, die uns einem Ziel der Kulturleitlinien, nämlich höhere öffentliche Beteiligung, ein Stückchen näher bringt.

Anhand des Theaters Kiel kann man sehr gut erkennen, welches Potential in diesem Schritt steckt: Es besteht aus vier eigenproduzierenden Sparten, unter anderem einem Kinder- und Jugendtheater, und wird von mehreren Vereinen finanziell unterstützt.

Die LINKSFRAKTION hatte sich in der Diskussion um die Rechtsformänderung des Theaters Trier für eine Umwandlung in eine genossenschaftliche Lösung ausgesprochen. Diese Option ist immer noch realisierbar, denn eine Theatergenossenschaft lässt sich in eine Anstalt öffentlichen Rechts integrieren. Offene Mitgliederzahl und ein unabhängiger Bestand bieten für alle Partizipationsmöglichkeiten und können unser Theater zu einem Theater der Bürgerinnen und Bürger machen. Eine Genossenschaft bietet nicht nur die Möglichkeit, Gelder für die Theatersanierung zu akquirieren, sie ermöglicht es auch, kulturelle Teilhabe zu fördern und das Theater Trier zum Theater der Triererinnen und Trierer zu machen. Wir werden unseren Vorschlag weiterhin einbringen und stimmen der Vorlage zu.


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

Terminübersicht

Marc-Bernhard Gleißner

Rede "Rechtsformänderung des Theaters Trier"

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Dezernent Egger
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf der Check-Liste Theater können wir ein neues Häckchen setzen. Mit der Rechtsformänderung sind wir wieder einen Schritt näher die Zukunft des Theaters zu gestalten. DIE LINKSFRAKTION freut sich über diese Vorlagen. Wir haben uns auch über die Diskussion im Ausschuss gefreut, in dem man sich klar für die AöR ausgesprochen hat. Die AöR bietet dem Theater nicht nur höhere Flexibilität und macht seinen Gestaltungsspielraum unabhängiger, es schließt gleichzeitig politische Kontrolle mit ein und ermöglicht es gesellschaftlichen Akteuren zu partizipieren. Darüber hinaus wäre dieses Theater in der Lage, selbstständig finanzielle Mittel zu generieren. Auch sind durch die neue Rechtsformen neue Formen der Kooperation mit der Freien Szene möglich. Das Ergebnis wäre eine höhere kulturelle Teilhabe, die uns einem Ziel der Kulturleitlinien, nämlich höhere öffentliche Beteiligung, ein Stückchen näher bringt.

Anhand des Theaters Kiel kann man sehr gut erkennen, welches Potential in diesem Schritt steckt: Es besteht aus vier eigenproduzierenden Sparten, unter anderem einem Kinder- und Jugendtheater, und wird von mehreren Vereinen finanziell unterstützt.

Die LINKSFRAKTION hatte sich in der Diskussion um die Rechtsformänderung des Theaters Trier für eine Umwandlung in eine genossenschaftliche Lösung ausgesprochen. Diese Option ist immer noch realisierbar, denn eine Theatergenossenschaft lässt sich in eine Anstalt öffentlichen Rechts integrieren. Offene Mitgliederzahl und ein unabhängiger Bestand bieten für alle Partizipationsmöglichkeiten und können unser Theater zu einem Theater der Bürgerinnen und Bürger machen. Eine Genossenschaft bietet nicht nur die Möglichkeit, Gelder für die Theatersanierung zu akquirieren, sie ermöglicht es auch, kulturelle Teilhabe zu fördern und das Theater Trier zum Theater der Triererinnen und Trierer zu machen. Wir werden unseren Vorschlag weiterhin einbringen und stimmen der Vorlage zu.