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LINKSFRAKTION

Rede Magnerich

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jensen,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Birk,
liebe Ratsmitglieder,


eine Investition in die Sanierung der städtischen Wohngebäude Magnerichstraße 1-3 ist ein Schritt, den die LINKSFRAKTION unterstützt. Allerdings gelangen wir erneut an einen Punkt, den wir als sozialpolitische Flickenschusterei bezeichnen. Es gibt nicht nur in Trier-West, sondern auch in anderen Stadtteilen zahlreiche Fälle von Sozialwohnungen, die dringend saniert werden müssen und welche beispielsweise unter heftigen Schimmelbefall leiden, wie auch z.B. in Heiligkreuz, oder andere nicht lebenswürdige Wohnstandards zeigen. Dies hat unsere Vorgängerin Linde Andersen mehrfach aufgezeigt. Es ist zweifellos ein Ergebnis mehrerer Jahrzehnte, in welchen die permanente Instandhaltung von Sozialwohnungen grob vernachlässigt wurde und wir können die jetzige Stadtverwaltung nicht alleine dafür verantwortlich machen. Doch gerade jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ein Gesamtkonzept hermuss für all diese Wohnungen!

Ich möchte im Zuge dessen noch etwas Grundlegendes sagen: Es gibt Menschen, die behaupten, dass wir mit jedem Geld, das wir zusätzlich ausgeben, kommende Generationen ruinieren. Doch Gegensätzliches ist der Fall. Wenn wir diese Investitionen nicht schnellstmöglich tätigen, werden wir uns in einem permanenten Sanierungsstau wiederfinden, in welchem uns eine baufällige Sozialwohnung & Schule nach der anderen um die Ohren fliegen wird. Wird es in Zukunft, wie gerade bei einigen Schulen, die vor einer Schließung stehen, dann auch bei Sozialwohnungen der Fall sein, dass diese aus Kostengründen leider aufgegeben werden müssen? Es wäre ein Szenario, das sich hoffentlich niemand in diesem Raum wünscht und so weit kommen lassen will. Wenn wir jetzt intensiv in den Sozialen Bereich der Stadt, also Schulen, Wohnungen usw. investieren, hätten wir für kommende Generationen große Abhilfe geleistet. Wenn nicht, dann wird dies ein Problem für alle kommenden Stadträte und Stadtverwaltungen bleiben und uns letztlich mehr kosten, wenn nur punktuell die Symptome behoben werden. Diese Argumente können bei zukünftigen Verhandlungen mit Landes- und Bundesregierung aufgenommen werden, um diesen Bedarf des Sozialbereichs zu untermauern. Auf dieser Basis kam das Projekt Soziale Stadt zustande, welches bei Sozialarbeit und Quartiersmanagement unterstützt. Es zahlt sich manchmal aus, in wichtigen Belangen unnachgiebig  und konsequent Forderungen zu stellen und dazu zu stehen, besonders wenn es um lebenswichtige Angelegenheiten geht, wie Soziales Wohnen. Die LINKSFRAKTION unterstützt diese Vorlage, jedoch mit dem klaren Appell an die Stadtverwaltung, ein Gesamtkonzept zu entwickeln.


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

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Rede Magnerich

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jensen,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Birk,
liebe Ratsmitglieder,


eine Investition in die Sanierung der städtischen Wohngebäude Magnerichstraße 1-3 ist ein Schritt, den die LINKSFRAKTION unterstützt. Allerdings gelangen wir erneut an einen Punkt, den wir als sozialpolitische Flickenschusterei bezeichnen. Es gibt nicht nur in Trier-West, sondern auch in anderen Stadtteilen zahlreiche Fälle von Sozialwohnungen, die dringend saniert werden müssen und welche beispielsweise unter heftigen Schimmelbefall leiden, wie auch z.B. in Heiligkreuz, oder andere nicht lebenswürdige Wohnstandards zeigen. Dies hat unsere Vorgängerin Linde Andersen mehrfach aufgezeigt. Es ist zweifellos ein Ergebnis mehrerer Jahrzehnte, in welchen die permanente Instandhaltung von Sozialwohnungen grob vernachlässigt wurde und wir können die jetzige Stadtverwaltung nicht alleine dafür verantwortlich machen. Doch gerade jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ein Gesamtkonzept hermuss für all diese Wohnungen!

Ich möchte im Zuge dessen noch etwas Grundlegendes sagen: Es gibt Menschen, die behaupten, dass wir mit jedem Geld, das wir zusätzlich ausgeben, kommende Generationen ruinieren. Doch Gegensätzliches ist der Fall. Wenn wir diese Investitionen nicht schnellstmöglich tätigen, werden wir uns in einem permanenten Sanierungsstau wiederfinden, in welchem uns eine baufällige Sozialwohnung & Schule nach der anderen um die Ohren fliegen wird. Wird es in Zukunft, wie gerade bei einigen Schulen, die vor einer Schließung stehen, dann auch bei Sozialwohnungen der Fall sein, dass diese aus Kostengründen leider aufgegeben werden müssen? Es wäre ein Szenario, das sich hoffentlich niemand in diesem Raum wünscht und so weit kommen lassen will. Wenn wir jetzt intensiv in den Sozialen Bereich der Stadt, also Schulen, Wohnungen usw. investieren, hätten wir für kommende Generationen große Abhilfe geleistet. Wenn nicht, dann wird dies ein Problem für alle kommenden Stadträte und Stadtverwaltungen bleiben und uns letztlich mehr kosten, wenn nur punktuell die Symptome behoben werden. Diese Argumente können bei zukünftigen Verhandlungen mit Landes- und Bundesregierung aufgenommen werden, um diesen Bedarf des Sozialbereichs zu untermauern. Auf dieser Basis kam das Projekt Soziale Stadt zustande, welches bei Sozialarbeit und Quartiersmanagement unterstützt. Es zahlt sich manchmal aus, in wichtigen Belangen unnachgiebig  und konsequent Forderungen zu stellen und dazu zu stehen, besonders wenn es um lebenswichtige Angelegenheiten geht, wie Soziales Wohnen. Die LINKSFRAKTION unterstützt diese Vorlage, jedoch mit dem klaren Appell an die Stadtverwaltung, ein Gesamtkonzept zu entwickeln.