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Katrin Werner

Neufassung der Satzung über Märkte und Messen in der Stadt Trier

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Ratsmitglieder der demokratischen Parteien und demokratischen Wählervereinigung,

der Trierer Wochenmarkt bereichert das Stadtbild in Trier und bietet frische Waren aus der Region. Dass nun ein weiterer Tag hinzukommen soll, an dem frisches Obst, Gemüse und weitere Erzeugnisse der Region angeboten werden, ist eine sinnvolle Idee. Sie ermöglicht es Trierer Bürgerinnen und Bürgern auch am Wochenende frische Waren einzukaufen, wenn sie dafür unter der Woche auf Grund ihrer Berufstätigkeit keine Zeit hatten. Gleichzeitig bietet er auch für die Anbieter einen weiteren Tag, an dem sie ihre Produkte verkaufen können, dies stärkt die regionalen Wirtschaftskreisläufe. Soweit spricht nichts gegen diese Veränderung.

Auch die Bestimmungen zur Müllentsorgung, Verbot von Werbezetteln sowie den Berücksichtigung der EU-Richtlinien kann man zustimmen. Der Vorschlag der FWG, der eine einvernehmliche Lösung mit dem Weihnachtsmarkt forciert, erhält auch meine Unterstützung.

Etwas kritischer sehe ich die Erweiterung der Satzung bei dem Punkt „ Einführung von Abendmärkten“. Aus linker Sicht ist eine Ausweitung der Verkaufszeiten bis 22.00 Uhr aus sozialen und ökonomischen Gründen untragbar.

Ökonomisch untragbar, da längere Öffnungszeiten der Märkte eine Konkurrenz zu kleineren Geschäften darstellt. Benachteiligt wären damit Geschäfte des Trierer Einzelhandels.

Dieser Konkurrenzdruck wird aber auch für die Warenanbieter bestehen, so dass im Falle von Abendmärkten jeder seinen Stand eröffnen muss, um Gewinne einzufahren. Dies geht dann aber auf Kosten von Freizeit, Gesundheit und Familie.

DIE LINKE. hat sich klar und eindeutig zu jeder Verlängerung von Öffnungszeiten positioniert, wir lehnen diese als unsozial ab.

Ich möchte keine Generalkritik an der vorliegenden Überarbeitung liefern, einzelne Punkte erhalten meine volle Unterstützung. Jedoch wird der Antrag als ganzes abgestimmt. Gerade da die Einführung von Abendmärkten gegen eine soziale lokale Wirtschaftspolitik verstößt, muss ich diesen Antrag ablehnen.


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

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Katrin Werner

Neufassung der Satzung über Märkte und Messen in der Stadt Trier

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Ratsmitglieder der demokratischen Parteien und demokratischen Wählervereinigung,

der Trierer Wochenmarkt bereichert das Stadtbild in Trier und bietet frische Waren aus der Region. Dass nun ein weiterer Tag hinzukommen soll, an dem frisches Obst, Gemüse und weitere Erzeugnisse der Region angeboten werden, ist eine sinnvolle Idee. Sie ermöglicht es Trierer Bürgerinnen und Bürgern auch am Wochenende frische Waren einzukaufen, wenn sie dafür unter der Woche auf Grund ihrer Berufstätigkeit keine Zeit hatten. Gleichzeitig bietet er auch für die Anbieter einen weiteren Tag, an dem sie ihre Produkte verkaufen können, dies stärkt die regionalen Wirtschaftskreisläufe. Soweit spricht nichts gegen diese Veränderung.

Auch die Bestimmungen zur Müllentsorgung, Verbot von Werbezetteln sowie den Berücksichtigung der EU-Richtlinien kann man zustimmen. Der Vorschlag der FWG, der eine einvernehmliche Lösung mit dem Weihnachtsmarkt forciert, erhält auch meine Unterstützung.

Etwas kritischer sehe ich die Erweiterung der Satzung bei dem Punkt „ Einführung von Abendmärkten“. Aus linker Sicht ist eine Ausweitung der Verkaufszeiten bis 22.00 Uhr aus sozialen und ökonomischen Gründen untragbar.

Ökonomisch untragbar, da längere Öffnungszeiten der Märkte eine Konkurrenz zu kleineren Geschäften darstellt. Benachteiligt wären damit Geschäfte des Trierer Einzelhandels.

Dieser Konkurrenzdruck wird aber auch für die Warenanbieter bestehen, so dass im Falle von Abendmärkten jeder seinen Stand eröffnen muss, um Gewinne einzufahren. Dies geht dann aber auf Kosten von Freizeit, Gesundheit und Familie.

DIE LINKE. hat sich klar und eindeutig zu jeder Verlängerung von Öffnungszeiten positioniert, wir lehnen diese als unsozial ab.

Ich möchte keine Generalkritik an der vorliegenden Überarbeitung liefern, einzelne Punkte erhalten meine volle Unterstützung. Jedoch wird der Antrag als ganzes abgestimmt. Gerade da die Einführung von Abendmärkten gegen eine soziale lokale Wirtschaftspolitik verstößt, muss ich diesen Antrag ablehnen.