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Katrin Werner

Kultur kostet-Landesförderung für Antikenfestspiele

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Ratsmitglieder der demokratischen Parteien und demokratischen Wählervereinigung,

Kultur kostet! Dies ist jeder Kulturpolitikerin und jedem Kulturpolitiker bekannt! Die Grundsatzfrage, die damit immer im Raum steht, ist: Wie viel darf Kultur kosten? Genau die gleiche Frage wurde auch in der Presse diskutiert. So befragte der Volksfreunde am 27.7. die Fraktionen: „Wer trägt Schuld an der schlechten wirtschaftlichen Bilanz der Antikenfestspiele? Welche Alternativen gibt es?“

Allein diese Fragestellung deckt auf, dass hier nicht über Kultur und ihre soziale Leistung gesprochen wird. Nein, Kultur wird einfach nur auf Zahlen runter gebrochen. Kultur muss sich eben rechnen! Kultur gehört jedoch zu den gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nach einer ökonomischen Logik funktionieren dürfen. Kultur bietet die Möglichkeit, Meinungsaustausches, der Kritik, der Meinungsfreiheit und der kreativen Entfaltung von Menschen.

Oft wurde in diesem Zusammenhang die Meinung vertreten, dass kleinere Lösung für die Antikenfestspiele kostengünstiger seien. Dabei besteht nur eine Gefahr: Die Antikenfestspiele werden ausgedünnt. Dann stellt man sich vielleicht im nächsten Jahr die Frage, wie man weitere Kosten sparen kann. Und irgendwann werden die Kosten gar gestrichen. Die Antikenfestspiele gehören aber zu Trier. Sie machen nicht nur ein Teil des künstlerischen und kulturellen Potentials der Stadt aus, sie geben Trier in Rheinland-Pfalz und der Quatropole ein kulturelles Alleinstellungsmerkmal. Dieses muss gefördert werden. Eher sollten die Fragen gestellt werden:

Wie kann man die Antikenfestspiele besser bewerben?

Wie kann man neue Besuchergruppen gewinnen?

Wie können Vernetzungen und Synergien geschaffen werden?

Der Antrag der FWG möchte nun das Land Rheinland-Pfalz mit ins Boot holen, damit die Antikenfestspiele in Trier finanziell gesichert sind. Damit können das Land und die Stadt Trier ihrer kulturpolitische Verantwortung gerecht werden. Deshalb unterstütze ich diesen Antrag.

 


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

Terminübersicht

Katrin Werner

Kultur kostet-Landesförderung für Antikenfestspiele

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Ratsmitglieder der demokratischen Parteien und demokratischen Wählervereinigung,

Kultur kostet! Dies ist jeder Kulturpolitikerin und jedem Kulturpolitiker bekannt! Die Grundsatzfrage, die damit immer im Raum steht, ist: Wie viel darf Kultur kosten? Genau die gleiche Frage wurde auch in der Presse diskutiert. So befragte der Volksfreunde am 27.7. die Fraktionen: „Wer trägt Schuld an der schlechten wirtschaftlichen Bilanz der Antikenfestspiele? Welche Alternativen gibt es?“

Allein diese Fragestellung deckt auf, dass hier nicht über Kultur und ihre soziale Leistung gesprochen wird. Nein, Kultur wird einfach nur auf Zahlen runter gebrochen. Kultur muss sich eben rechnen! Kultur gehört jedoch zu den gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nach einer ökonomischen Logik funktionieren dürfen. Kultur bietet die Möglichkeit, Meinungsaustausches, der Kritik, der Meinungsfreiheit und der kreativen Entfaltung von Menschen.

Oft wurde in diesem Zusammenhang die Meinung vertreten, dass kleinere Lösung für die Antikenfestspiele kostengünstiger seien. Dabei besteht nur eine Gefahr: Die Antikenfestspiele werden ausgedünnt. Dann stellt man sich vielleicht im nächsten Jahr die Frage, wie man weitere Kosten sparen kann. Und irgendwann werden die Kosten gar gestrichen. Die Antikenfestspiele gehören aber zu Trier. Sie machen nicht nur ein Teil des künstlerischen und kulturellen Potentials der Stadt aus, sie geben Trier in Rheinland-Pfalz und der Quatropole ein kulturelles Alleinstellungsmerkmal. Dieses muss gefördert werden. Eher sollten die Fragen gestellt werden:

Wie kann man die Antikenfestspiele besser bewerben?

Wie kann man neue Besuchergruppen gewinnen?

Wie können Vernetzungen und Synergien geschaffen werden?

Der Antrag der FWG möchte nun das Land Rheinland-Pfalz mit ins Boot holen, damit die Antikenfestspiele in Trier finanziell gesichert sind. Damit können das Land und die Stadt Trier ihrer kulturpolitische Verantwortung gerecht werden. Deshalb unterstütze ich diesen Antrag.