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Katrin Werner

Bürgermeister des Friedens: Trierer OB ist nun Mitglied

Als Barack Obama in seiner Berliner Rede vor seiner Wahl in Deutschland weltweit zur Abrüstung aufrief, begeisterte er viele junge Menschen und fand in der Öffentlichkeit besonders hohe Sympathiebekundungen. Er sprach den Menschen aus dem Herzen.

Das Netzwerk "Bürgermeister für den Frieden" wirbt für diese Position schon seit 1982. Seitdem sind fast 4000 Städte weltweit aus 143 Ländern Mitglied des Bündnisses geworden. Es fordert eine atomwaffenfreie Welt und den Stopp der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Dieses zutiefst humane Anliegen bedarf der lokalen Unterstützung, denn es setzt ein Zeichen, dass trotz internationaler Konflikte die Mehrheit der Menschen Frieden wollen und die Nutzung von Massenvernichtungswaffen ablehnen.

Die Mitgliedschaft Triers im Bündnis „Bürgermeister des Friedens“ ist für die Region ein wichtiges Signal: Nicht weit entfernt von Trier befindet sich Büchel. Hier sind auf dem amerikanischen Fliegerhorst noch immer ca. 20 Atomsprengköpfe gelagert. Dies ist umso skandalöser, wenn man bedenkt, dass Deutschland 1969 den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat.

Die Friedensbewegungen protestieren jedes Jahr bei den Ostermärschen vor dem Fliegerhorst in Büchel, damit die Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden.

Ich unterstütze den Beitritt in das Netzwerk „Bürgermeister des Friedens“ ausdrücklich.

Mit Trier tritt nun die vierte rheinland-pfälzische Stadt dem Bündnis bei. Es darf sich bei diesem Beitritt aber nicht um eine Alibi-Veranstaltung handeln.

Ich fordere deshalb den Oberbürgermeister Klaus Jensen auf, seine Mitglied aktiv zu gestalten, und folgende Punkte umzusetzen:

  • Klaus Jensen soll für das Netzwerk werben und in Rheinland-Pfalz als Multiplikator aufzutreten, damit weitere Städte dem Bündnis beitreten.
  • Aktivierung unserer Partnerstädte, die für das Bündnis geworben werden sollen.
  • Die Verantwortung als Bürgermeister des Friedens bringt auch die Verpflichtung mit sich die lokale Friedensbewegung zu stärken ihre Forderung aufzugreifen, diese umzusetzen und dies nicht nur in der Forderung nach Abrüstung.
  • Engagement des Oberbürgermeisters bei dem Ostermarsch in Büchel.

Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

Terminübersicht

Katrin Werner

Bürgermeister des Friedens: Trierer OB ist nun Mitglied

Als Barack Obama in seiner Berliner Rede vor seiner Wahl in Deutschland weltweit zur Abrüstung aufrief, begeisterte er viele junge Menschen und fand in der Öffentlichkeit besonders hohe Sympathiebekundungen. Er sprach den Menschen aus dem Herzen.

Das Netzwerk "Bürgermeister für den Frieden" wirbt für diese Position schon seit 1982. Seitdem sind fast 4000 Städte weltweit aus 143 Ländern Mitglied des Bündnisses geworden. Es fordert eine atomwaffenfreie Welt und den Stopp der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Dieses zutiefst humane Anliegen bedarf der lokalen Unterstützung, denn es setzt ein Zeichen, dass trotz internationaler Konflikte die Mehrheit der Menschen Frieden wollen und die Nutzung von Massenvernichtungswaffen ablehnen.

Die Mitgliedschaft Triers im Bündnis „Bürgermeister des Friedens“ ist für die Region ein wichtiges Signal: Nicht weit entfernt von Trier befindet sich Büchel. Hier sind auf dem amerikanischen Fliegerhorst noch immer ca. 20 Atomsprengköpfe gelagert. Dies ist umso skandalöser, wenn man bedenkt, dass Deutschland 1969 den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat.

Die Friedensbewegungen protestieren jedes Jahr bei den Ostermärschen vor dem Fliegerhorst in Büchel, damit die Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden.

Ich unterstütze den Beitritt in das Netzwerk „Bürgermeister des Friedens“ ausdrücklich.

Mit Trier tritt nun die vierte rheinland-pfälzische Stadt dem Bündnis bei. Es darf sich bei diesem Beitritt aber nicht um eine Alibi-Veranstaltung handeln.

Ich fordere deshalb den Oberbürgermeister Klaus Jensen auf, seine Mitglied aktiv zu gestalten, und folgende Punkte umzusetzen:

  • Klaus Jensen soll für das Netzwerk werben und in Rheinland-Pfalz als Multiplikator aufzutreten, damit weitere Städte dem Bündnis beitreten.
  • Aktivierung unserer Partnerstädte, die für das Bündnis geworben werden sollen.
  • Die Verantwortung als Bürgermeister des Friedens bringt auch die Verpflichtung mit sich die lokale Friedensbewegung zu stärken ihre Forderung aufzugreifen, diese umzusetzen und dies nicht nur in der Forderung nach Abrüstung.
  • Engagement des Oberbürgermeisters bei dem Ostermarsch in Büchel.