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Theater Trier (By Stefan Kühn (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons)
Theater Trier  (By Stefan Kühn (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons)

DIE LINKE. Trier & Linksfraktion im Trierer Stadtrat

Abwahl von Egger - Kein Grund zum Schulterklopfen

"Die erfolgreiche Abwahl von Thomas Egger ist kein Grund sich im Stadtrat auf die Schulter zu klopfen und sich aus der Verantwortung zu ziehen", kommentiert die Vorsitzende des Stadtverbands DIE LINKE. Trier, Katrin Werner, die gestrige Entscheidung. "Egger und Sibelius sind nicht allein schuld am Theaterdebakel, die Gründe liegen tiefer und endlich angegangen werden. Dazu zählt auch die dringend notwendige Änderung der Rechtsform des Theaters."

"Der vollkommen absurde Zuschnitt des Dezernat III (Ordnungsamt, Tourismus, Zulassungsstelle, Kultur, Feuerwehr, Bürgeramt, Rechtsamt, Stadtmarketing, Amt für Ausländerangelegenheiten, bis Mitte 2015 auch noch Wirtschaftsförderung) ist doch schon ein Grundfehler", ergänzt der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Matthias Koster. "Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand über dieses seltsame und unübersichtliche Konstrukt aus miteinander nur schwer zu vereinbaren Themengebieten stolpert. Dass ein wirksames Controlling in diesem Themen-Wirrwarr ausgeschlossen ist, kann nicht wirklich überraschen."

"Wir befürchten, dass eine zielorientierte Diskussion über die Zukunft des Theaters und der Kulturstadt Trier bis zur nächsten Misere vertagt wird", so Koster weiter. "Wie soll denn eine umfassende, transparente Aufarbeitung des Theater-Skandals in die Tat umgesetzt werden, wenn die Erstellung und Veröffentlichung der Protokolle des Kulturausschusses eineinhalb Jahre hinterherhinkt? Solche Protokolle müssen innerhalb kürzester Zeit einsehbar sein - und im Fall des Theaters muss auch der nichtöffentliche Sitzungsteil weitestgehend veröffentlicht werden. Nur so ist es für die Medien und Bürger*innen möglich, sich selbst ein Bild zu machen. Die Entlassung eines Intendanten oder die Abwahl eines Dezernenten - die beide unbestritten Fehler gemacht haben - hilft da keinen Schritt weiter."


Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

Terminübersicht
Theater Trier (By Stefan Kühn (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons)
Theater Trier  (By Stefan Kühn (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons)

DIE LINKE. Trier & Linksfraktion im Trierer Stadtrat

Abwahl von Egger - Kein Grund zum Schulterklopfen

"Die erfolgreiche Abwahl von Thomas Egger ist kein Grund sich im Stadtrat auf die Schulter zu klopfen und sich aus der Verantwortung zu ziehen", kommentiert die Vorsitzende des Stadtverbands DIE LINKE. Trier, Katrin Werner, die gestrige Entscheidung. "Egger und Sibelius sind nicht allein schuld am Theaterdebakel, die Gründe liegen tiefer und endlich angegangen werden. Dazu zählt auch die dringend notwendige Änderung der Rechtsform des Theaters."

"Der vollkommen absurde Zuschnitt des Dezernat III (Ordnungsamt, Tourismus, Zulassungsstelle, Kultur, Feuerwehr, Bürgeramt, Rechtsamt, Stadtmarketing, Amt für Ausländerangelegenheiten, bis Mitte 2015 auch noch Wirtschaftsförderung) ist doch schon ein Grundfehler", ergänzt der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Matthias Koster. "Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand über dieses seltsame und unübersichtliche Konstrukt aus miteinander nur schwer zu vereinbaren Themengebieten stolpert. Dass ein wirksames Controlling in diesem Themen-Wirrwarr ausgeschlossen ist, kann nicht wirklich überraschen."

"Wir befürchten, dass eine zielorientierte Diskussion über die Zukunft des Theaters und der Kulturstadt Trier bis zur nächsten Misere vertagt wird", so Koster weiter. "Wie soll denn eine umfassende, transparente Aufarbeitung des Theater-Skandals in die Tat umgesetzt werden, wenn die Erstellung und Veröffentlichung der Protokolle des Kulturausschusses eineinhalb Jahre hinterherhinkt? Solche Protokolle müssen innerhalb kürzester Zeit einsehbar sein - und im Fall des Theaters muss auch der nichtöffentliche Sitzungsteil weitestgehend veröffentlicht werden. Nur so ist es für die Medien und Bürger*innen möglich, sich selbst ein Bild zu machen. Die Entlassung eines Intendanten oder die Abwahl eines Dezernenten - die beide unbestritten Fehler gemacht haben - hilft da keinen Schritt weiter."