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Die Linksfraktion Trier ist die gewählte Vertretung der LINKEN Trier im Trierer Stadtrat. Aktuell besetzen wir 4 Sitze im Stadtparlament. Auf unserer Website können Sie uns und unsere Arbeit kennenlernen. Bei Anregungen und Fragen können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

Aktuelles aus der Fraktion

Anträge


Anfrage zu Hebammenzentrale

  1. Wie viele freiberufliche Hebammen und Hebammen in Kliniken arbeiten nach Kenntnis der Stadt Trier derzeit im Einzugsgebiet der Hebammenzentrale?

Antwort: Der Stadtverwaltung liegen lediglich Informationen zur Hebammenzentrale vor. Von Seiten der Hebammenzentrale findet eine Kooperation mit insgesamt 59 gelisteten Hebammen statt. Hierbei handelt es sich ausschließlich um weibliches Personal. Die Hebammen sind nicht bei der Hebammenzentrale angestellt. Detaillierte Informationen zu freiberuflich und in Kliniken tätigen Hebammen liegen bei den Krankenkassen bzw. Kliniken vor.

2. Wie hat sich diese Anzahl in den letzten 5 Jahren verändert, wie viele Neueinstellungen gab es? (Bitte nach freiberuflich/festangestellt und nach Voll- und Teilzeit und Geschlecht (männlich/weiblich/divers) und Alter aufschlüsseln.)

3. Wie ist das Einsatzgebiet von Hebammen auf einzelne Stadtteile und Gemeinden in Trier-Saarburg verteilt? (Bitte nach Stadtteilen und jeweiliger Zahl der dort tätigen Hebammen aufschlüsseln.)

4. Wie wird sich nach Kenntnis der Stadt Trier dieses Angebot in den nächsten 12 Monaten voraussichtlich verändern? (Bitte nach freiberuflich/festangestellt und nach Voll- und Teilzeit aufschlüsseln.)

Zu den Fragen 2-4 liegen der Stadt keine Informationen vor.

5. Wie hat sich die Einrichtung der Hebammenzentrale seit Januar 2019 auf den Zugang zur Hebammenversorgung in Trier ausgewirkt?

Antwort: Familien haben mit Einrichten der Hebammenzentrale auch im Falle fehlender Kapazitäten eine Anlaufstelle. Es können Termine während der Sprechstunde der Hebammenzentrale vereinbart werden.

 Vorstellung Hebammenzentrale JHA 03-09-2020

Laut Tätigkeitsbericht der Hebammenzentrale für das Jahr 2019 wurden von 530 Familien im Jahr 2019 1248 Leistungen angefragt. Im größten Teil handelte es sich um Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Vorgespräche und Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie Kurse.

Nach Angaben der Hebammenzentrale ist die Rückmeldung bisher durchweg positiv. Für Hebammen ergeben sich durch das Modell der Hebammenzentrale einige Vorteile u.a. geringere Fahrtzeiten aufgrund einer besseren regionalen Bündelung der Anfragen und damit mehr zeitliche Ressourcen. Außerdem können Randzeiten aufgrund besserer Vertretungsmöglichkeiten eher genutzt werden und Berufsrückkehrerinnen erleben einen erleichterten Einstieg.

6. Wie viele Kinder wurden in Trier und Trier-Saarburg seit Januar 2019 zur Welt gebracht?

Antwort: Im Standesamt der Stadt Trier wurden insgesamt 2622 Geburten angemeldet.

7. Sind alle Planstellen für Hebammen im Mutterhaus in der Geburtenstation/ Kreissaal besetzt? Wenn nein, wie viele Planstellen sind unbesetzt?

Antwort: Für die Besetzung der Planstellen im Mutterhaus besteht keine Zuständigkeit.

8. Wie viele Anfragen zur Vermittlung von Hebammen und zur Beratung sind seit Januar 2019 bei der Hebammenzentrale Trier eingegangen?

Antwort: Aus dem Tätigkeitsbericht der Hebammenzentrale geht für das Jahr 2019 eine Anzahl von 990 Anfragen hervor. 499 Anfragen aus der Stadt Trier und 404 aus dem Kreis Trier-Saarburg. Dazu kamen 8 Anfragen aus anderen Landkreisen.

9. Wie viele Vermittlungsanfragen waren seit Januar 2019 erfolgreich?

Antwort: Bei 530 Anfragen konnte eine Hebamme vermittelt werden. Mit diesen 530 Anfragen wurden, wie unter Punkt 5 dargestellt, insgesamt 1248 Leistungen (hauptsächlich Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Vorgespräche und Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie Kurse) angefragt. Eine weitere Aufschlüsselung geht aus dem Tätigkeitsbericht nicht hervor. Bei den Anfragen stammten 302 Frauen aus der Stadt Trier und 228 aus dem Landkreis Trier-Saarburg.

10. Wie viele werdende Mütter haben seit April 2020 die Versorgung durch eine Hebamme beantragt?

Antwort: Hebammenleistungen werden nicht bei der Stadtverwaltung oder der Hebammenzentrale beantragt. Die Hebammenleistungen sind Teil der Gesundheitsversorgung der Krankenkassen und liegen damit nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung.

11. Wie viel werdenden Müttern konnte seit April 2020 eine Hebamme vermittelt werden?

Antwort: Siehe Punkt 10. Zu der Anzahl der Anfragen 2020 bei der Hebammenzentrale kann nach vorliegen des Tätigkeitsberichtes im kommenden Jahr Auskunft gegeben werden.

12. Wie viele Kinder wurden in Trier und Trier-Saarburg seit April 2020 zur Welt gebracht?

Antwort: Die Anzahl der im Standesamt der Stadt Trier angemeldeten Geburten seit April 2020 liegt erst mit der Statistik für 2020 im kommenden Jahr vor.

13. Wie viele Hausgeburten gab es seit Januar 2019?

Antwort: Hausgeburten liegen im Verantwortungsbereich der Geburtshilfe und damit in Zuständigkeit der Krankenkassen. Daher liegen der Stadt hierzu keine Zahlen vor.

14. Wie hoch ist der durchschnittliche Zeitaufwand der Hebammenzentrale zur Bearbeitung einer Anfrage?

Antwort: Der durchschnittliche Zeitaufwand pro Anfrage geht nicht aus dem Tätigkeitsbericht hervor und wird von Seite der Hebammenzentrale nicht statistisch erfasst. Groben Schätzungen der Hebammenzentrale zufolge dauert eine durchschnittliche Beratung etwa 15 Minuten. Hier kann die Zeitspanne aber je nach Bedarfslage stark variieren.

15. Wie viele Vollzeitäquivalente stehen der Hebammenzentrale derzeit zur Bewältigung ihrer Aufgaben zur Verfügung?

Antwort: Der Hebammenzentrale stehen 0,6 Fachpersonalstellen zur Verfügung. Die personellen Ressourcen setzen sich zusammen aus einer Hebamme mit 19,5 Wochenstunden, einer weiteren Hebamme mit 3,9 Wochenstunden und einer Wochenstunde für die Fach- und Dienstaufsicht durch die Geschäftsführerin der pro familia-Beratungsstelle.

16. Wie hat sich die Corona-Pandemie auf die Hebammenversorgung in Trier ausgewirkt?

Antwort: In der Hebammenzentrale sind während des Lockdowns vermehrt Anfragen zu Hausgeburten eingegangen. Diese konnten jedoch aufgrund der knappen Ressourcen nicht bedient werden. Die Familien wurden an die Geburtshilfe der Kliniken verwiesen. Welche genauen Vorgaben zu persönlichen Kontakten etc. v.a. bei den freiberuflichen Hebammen gemacht wurden, ist beim Berufsverband nachzufragen. Im Arbeitskreis Frühe Hilfen wurde rückgemeldet, dass durch die Beschränkung von Hausbesuchen mehr Kapazitäten zur Verfügung standen und unversorgte Frauen während des Lockdowns eher vermittelt werden konnten (Kontakte fanden jedoch meist telefonisch oder digital statt). Zu Beginn der Pandemie standen viele Hebammen vor dem Problem fehlender Schutzausrüstung. Die Kursangebote wurden in den ersten Wochen vollständig eingestellt und die Familien an überregionale Onlineangebote verwiesen.   

17. Welche weiteren Pläne verfolgt die Stadt Trier, um den Hebammennotstand zu beheben?

Antwort: Die Stadt Trier beteiligt sich an dem Runden Tisch Hebammenversorgung, der der Verbesserung der Versorgungssituation gewidmet ist. Die erfolgreiche Etablierung der Hebammenzentrale, die Familien bei ihrer Suche nach einer Hebamme entlasten soll und ihnen eine Anlaufstelle bieten soll, sofern es keine verfügbaren Ressourcen gibt, ist hierfür ein wertvoller Ansatz und wird durch den Runden Tisch weiterhin begleitet. Darüber hinaus ist es Ziel der Hebammenzentrale durch gezielte Steuerung eine Ressourcenoptimierung zu erreichen und für Hebammen den Einstieg in die Arbeit in Trier und im Kreis Trier-Saarburg zu erleichtern.

Weitere im Runden Tisch gemeinsam erörterte Maßnahmen konnten coronabedingt nicht weiter diskutiert werden. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Frage der Ausbildung.

18. Gibt es aktuelle Einschätzungen darüber, wie die Überführung der fachschulischen Ausbildung in die hochschulische Ausbildung (HebG2020) auf die Ausbildungslage in Trier und Trier-Saarburg auswirken wird?

Antwort: Über die Hebammenzentrale wird versucht, die Attraktivität der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg als Einsatzgebiet für Hebammen zu steigern. Inwieweit der veränderte Ausbildungsweg Auswirkungen auf die Ausbildungslage in Trier und Trier-Saarburg hat, ist der Verwaltung derzeit unbekannt.

19. Die Finanzierung des Projekts Hebammenzentrale ist nur noch bis Ende 2021 gesichert. Will die Stadt Trier eine Verlängerung bzw. die Verstetigung des Projektes und arbeitet sie bereits daran?

Antwort: Die Verwaltung ist mit dem Träger und dem Landkreis hierzu im Gespräch. Den Entscheidungsgremien der Stadt Trier wird hierzu eine entsprechende Vorlage rechtzeitig vorgelegt.

20. Will der Kreis Trier-Saarburg eine Verlängerung des Projektes?

Antwort: Siehe Punkt 19.

21. Ist die Nachfolgefinanzierung bei einer Verlängerung/Verstetigung des Projektes gesichert? Gibt es Rückmeldungen, ob das Land weiterhin bei einer Verlängerung oder bei einer Verstetigung dauerhaft 50 % der Projektkosten tragen wird?

Antwort: Aktuell liegen hier noch keine Informationen von Seiten des Landes vor. Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ist bezüglich der Verlängerung der Landesfinanzierung mit dem Land im Gespräch und der Nachfolgeantrag wurde von Seiten der Hebammenzentrale eingereicht.

22. Wann ist die nächste Tagung von der „Runde Tisch Geburtshilfe“ gefragt?

Antwort: Der nächste Runde Tisch Hebammenversorgung ist aktuell noch nicht terminiert. Die letzte Sitzung musste aufgrund von Corona abgesagt werden. Allen Beteiligten ist jedoch an einem neuen Termin gelegen.

23. Hat die Stadt vor, eine Mütterzufriedenheitsstudie durchzuführen?

Antwort: Hierzu gibt es aktuell keine Überlegungen.

Anfragen


Anfrage zu Hebammenzentrale

  1. Wie viele freiberufliche Hebammen und Hebammen in Kliniken arbeiten nach Kenntnis der Stadt Trier derzeit im Einzugsgebiet der Hebammenzentrale?

Antwort: Der Stadtverwaltung liegen lediglich Informationen zur Hebammenzentrale vor. Von Seiten der Hebammenzentrale findet eine Kooperation mit insgesamt 59 gelisteten Hebammen statt. Hierbei handelt es sich ausschließlich um weibliches Personal. Die Hebammen sind nicht bei der Hebammenzentrale angestellt. Detaillierte Informationen zu freiberuflich und in Kliniken tätigen Hebammen liegen bei den Krankenkassen bzw. Kliniken vor.

2. Wie hat sich diese Anzahl in den letzten 5 Jahren verändert, wie viele Neueinstellungen gab es? (Bitte nach freiberuflich/festangestellt und nach Voll- und Teilzeit und Geschlecht (männlich/weiblich/divers) und Alter aufschlüsseln.)

3. Wie ist das Einsatzgebiet von Hebammen auf einzelne Stadtteile und Gemeinden in Trier-Saarburg verteilt? (Bitte nach Stadtteilen und jeweiliger Zahl der dort tätigen Hebammen aufschlüsseln.)

4. Wie wird sich nach Kenntnis der Stadt Trier dieses Angebot in den nächsten 12 Monaten voraussichtlich verändern? (Bitte nach freiberuflich/festangestellt und nach Voll- und Teilzeit aufschlüsseln.)

Zu den Fragen 2-4 liegen der Stadt keine Informationen vor.

5. Wie hat sich die Einrichtung der Hebammenzentrale seit Januar 2019 auf den Zugang zur Hebammenversorgung in Trier ausgewirkt?

Antwort: Familien haben mit Einrichten der Hebammenzentrale auch im Falle fehlender Kapazitäten eine Anlaufstelle. Es können Termine während der Sprechstunde der Hebammenzentrale vereinbart werden.

 Vorstellung Hebammenzentrale JHA 03-09-2020

Laut Tätigkeitsbericht der Hebammenzentrale für das Jahr 2019 wurden von 530 Familien im Jahr 2019 1248 Leistungen angefragt. Im größten Teil handelte es sich um Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Vorgespräche und Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie Kurse.

Nach Angaben der Hebammenzentrale ist die Rückmeldung bisher durchweg positiv. Für Hebammen ergeben sich durch das Modell der Hebammenzentrale einige Vorteile u.a. geringere Fahrtzeiten aufgrund einer besseren regionalen Bündelung der Anfragen und damit mehr zeitliche Ressourcen. Außerdem können Randzeiten aufgrund besserer Vertretungsmöglichkeiten eher genutzt werden und Berufsrückkehrerinnen erleben einen erleichterten Einstieg.

6. Wie viele Kinder wurden in Trier und Trier-Saarburg seit Januar 2019 zur Welt gebracht?

Antwort: Im Standesamt der Stadt Trier wurden insgesamt 2622 Geburten angemeldet.

7. Sind alle Planstellen für Hebammen im Mutterhaus in der Geburtenstation/ Kreissaal besetzt? Wenn nein, wie viele Planstellen sind unbesetzt?

Antwort: Für die Besetzung der Planstellen im Mutterhaus besteht keine Zuständigkeit.

8. Wie viele Anfragen zur Vermittlung von Hebammen und zur Beratung sind seit Januar 2019 bei der Hebammenzentrale Trier eingegangen?

Antwort: Aus dem Tätigkeitsbericht der Hebammenzentrale geht für das Jahr 2019 eine Anzahl von 990 Anfragen hervor. 499 Anfragen aus der Stadt Trier und 404 aus dem Kreis Trier-Saarburg. Dazu kamen 8 Anfragen aus anderen Landkreisen.

9. Wie viele Vermittlungsanfragen waren seit Januar 2019 erfolgreich?

Antwort: Bei 530 Anfragen konnte eine Hebamme vermittelt werden. Mit diesen 530 Anfragen wurden, wie unter Punkt 5 dargestellt, insgesamt 1248 Leistungen (hauptsächlich Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Vorgespräche und Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie Kurse) angefragt. Eine weitere Aufschlüsselung geht aus dem Tätigkeitsbericht nicht hervor. Bei den Anfragen stammten 302 Frauen aus der Stadt Trier und 228 aus dem Landkreis Trier-Saarburg.

10. Wie viele werdende Mütter haben seit April 2020 die Versorgung durch eine Hebamme beantragt?

Antwort: Hebammenleistungen werden nicht bei der Stadtverwaltung oder der Hebammenzentrale beantragt. Die Hebammenleistungen sind Teil der Gesundheitsversorgung der Krankenkassen und liegen damit nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung.

11. Wie viel werdenden Müttern konnte seit April 2020 eine Hebamme vermittelt werden?

Antwort: Siehe Punkt 10. Zu der Anzahl der Anfragen 2020 bei der Hebammenzentrale kann nach vorliegen des Tätigkeitsberichtes im kommenden Jahr Auskunft gegeben werden.

12. Wie viele Kinder wurden in Trier und Trier-Saarburg seit April 2020 zur Welt gebracht?

Antwort: Die Anzahl der im Standesamt der Stadt Trier angemeldeten Geburten seit April 2020 liegt erst mit der Statistik für 2020 im kommenden Jahr vor.

13. Wie viele Hausgeburten gab es seit Januar 2019?

Antwort: Hausgeburten liegen im Verantwortungsbereich der Geburtshilfe und damit in Zuständigkeit der Krankenkassen. Daher liegen der Stadt hierzu keine Zahlen vor.

14. Wie hoch ist der durchschnittliche Zeitaufwand der Hebammenzentrale zur Bearbeitung einer Anfrage?

Antwort: Der durchschnittliche Zeitaufwand pro Anfrage geht nicht aus dem Tätigkeitsbericht hervor und wird von Seite der Hebammenzentrale nicht statistisch erfasst. Groben Schätzungen der Hebammenzentrale zufolge dauert eine durchschnittliche Beratung etwa 15 Minuten. Hier kann die Zeitspanne aber je nach Bedarfslage stark variieren.

15. Wie viele Vollzeitäquivalente stehen der Hebammenzentrale derzeit zur Bewältigung ihrer Aufgaben zur Verfügung?

Antwort: Der Hebammenzentrale stehen 0,6 Fachpersonalstellen zur Verfügung. Die personellen Ressourcen setzen sich zusammen aus einer Hebamme mit 19,5 Wochenstunden, einer weiteren Hebamme mit 3,9 Wochenstunden und einer Wochenstunde für die Fach- und Dienstaufsicht durch die Geschäftsführerin der pro familia-Beratungsstelle.

16. Wie hat sich die Corona-Pandemie auf die Hebammenversorgung in Trier ausgewirkt?

Antwort: In der Hebammenzentrale sind während des Lockdowns vermehrt Anfragen zu Hausgeburten eingegangen. Diese konnten jedoch aufgrund der knappen Ressourcen nicht bedient werden. Die Familien wurden an die Geburtshilfe der Kliniken verwiesen. Welche genauen Vorgaben zu persönlichen Kontakten etc. v.a. bei den freiberuflichen Hebammen gemacht wurden, ist beim Berufsverband nachzufragen. Im Arbeitskreis Frühe Hilfen wurde rückgemeldet, dass durch die Beschränkung von Hausbesuchen mehr Kapazitäten zur Verfügung standen und unversorgte Frauen während des Lockdowns eher vermittelt werden konnten (Kontakte fanden jedoch meist telefonisch oder digital statt). Zu Beginn der Pandemie standen viele Hebammen vor dem Problem fehlender Schutzausrüstung. Die Kursangebote wurden in den ersten Wochen vollständig eingestellt und die Familien an überregionale Onlineangebote verwiesen.   

17. Welche weiteren Pläne verfolgt die Stadt Trier, um den Hebammennotstand zu beheben?

Antwort: Die Stadt Trier beteiligt sich an dem Runden Tisch Hebammenversorgung, der der Verbesserung der Versorgungssituation gewidmet ist. Die erfolgreiche Etablierung der Hebammenzentrale, die Familien bei ihrer Suche nach einer Hebamme entlasten soll und ihnen eine Anlaufstelle bieten soll, sofern es keine verfügbaren Ressourcen gibt, ist hierfür ein wertvoller Ansatz und wird durch den Runden Tisch weiterhin begleitet. Darüber hinaus ist es Ziel der Hebammenzentrale durch gezielte Steuerung eine Ressourcenoptimierung zu erreichen und für Hebammen den Einstieg in die Arbeit in Trier und im Kreis Trier-Saarburg zu erleichtern.

Weitere im Runden Tisch gemeinsam erörterte Maßnahmen konnten coronabedingt nicht weiter diskutiert werden. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Frage der Ausbildung.

18. Gibt es aktuelle Einschätzungen darüber, wie die Überführung der fachschulischen Ausbildung in die hochschulische Ausbildung (HebG2020) auf die Ausbildungslage in Trier und Trier-Saarburg auswirken wird?

Antwort: Über die Hebammenzentrale wird versucht, die Attraktivität der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg als Einsatzgebiet für Hebammen zu steigern. Inwieweit der veränderte Ausbildungsweg Auswirkungen auf die Ausbildungslage in Trier und Trier-Saarburg hat, ist der Verwaltung derzeit unbekannt.

19. Die Finanzierung des Projekts Hebammenzentrale ist nur noch bis Ende 2021 gesichert. Will die Stadt Trier eine Verlängerung bzw. die Verstetigung des Projektes und arbeitet sie bereits daran?

Antwort: Die Verwaltung ist mit dem Träger und dem Landkreis hierzu im Gespräch. Den Entscheidungsgremien der Stadt Trier wird hierzu eine entsprechende Vorlage rechtzeitig vorgelegt.

20. Will der Kreis Trier-Saarburg eine Verlängerung des Projektes?

Antwort: Siehe Punkt 19.

21. Ist die Nachfolgefinanzierung bei einer Verlängerung/Verstetigung des Projektes gesichert? Gibt es Rückmeldungen, ob das Land weiterhin bei einer Verlängerung oder bei einer Verstetigung dauerhaft 50 % der Projektkosten tragen wird?

Antwort: Aktuell liegen hier noch keine Informationen von Seiten des Landes vor. Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ist bezüglich der Verlängerung der Landesfinanzierung mit dem Land im Gespräch und der Nachfolgeantrag wurde von Seiten der Hebammenzentrale eingereicht.

22. Wann ist die nächste Tagung von der „Runde Tisch Geburtshilfe“ gefragt?

Antwort: Der nächste Runde Tisch Hebammenversorgung ist aktuell noch nicht terminiert. Die letzte Sitzung musste aufgrund von Corona abgesagt werden. Allen Beteiligten ist jedoch an einem neuen Termin gelegen.

23. Hat die Stadt vor, eine Mütterzufriedenheitsstudie durchzuführen?

Antwort: Hierzu gibt es aktuell keine Überlegungen.

Aus der Rathauszeitung


Gemeinsamer Text mehrerer Fraktionen

Solidarisch handeln

Wir alle sind tief erschüttert über die dramatischen Auswirkungen der Unwetter in der letzten Woche. Wir trauern mit allen, die ihre Liebsten in dieser Katastrophe verloren haben, und sind in stillen Gedanken mit den Opfern. Auch die Sachschäden bis zum Verlust des geliebten Zuhauses schmerzen sehr. Die Aufräumarbeiten werden körperlich und… Weiterlesen


Jörg Johann

Geburtshaus Trier unterstützen

„Das Geburtshaus Trier ist bunt und vielfältig. Bei uns sind Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlicher Herkunft, sexueller Orientierung und Lebensarten willkommen. Wir unterstützen Queer- und Regenbogenfamilien auf ihrem Weg ins Elternsein. Unsere Haltung positioniert sich klar gegen Rassismus, Faschismus und Homophobie. Wir begegnen… Weiterlesen


Trier gründet Wohnungsbaugenossenschaft

 „Die neue Wohnungsbaugesellschaft ‚Wohnen in Trier‘ wird den Wohnungsnotstand nicht lösen können. Die Gesellschaft selbst kann keine neuen Wohnungen bauen. DIE LINKE begrüßt die Sanierungen, wird aber weiterhin für neue Sozialwohnungen kämpfen. Die Linksfraktion hat sich schon in den vergangenen Wahlperioden für die Sanierung der Trierer… Weiterlesen


Rede zur konstituierenden Stadtratssitzung

Rede des Fraktionsvorsitzenden Marc-Bernhard Gleißner zur konstituierenden Sitzung des Trierer Stadtrats am 25. Juni 2019: Weiterlesen


Rettet das Exhaus

„Der Exzellenzhaus e.V. und das Exhaus sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil von Trier. Kultur, soziale Projekte und Kinderbetreuung haben hier seit vielen Jahren ihren Platz. Darum steht für mich außer Frage, dass das Exhaus bleiben muss,“ sagt Katrin Werner, Vorsitzende der LINKEN Trier.  Theresia Görgen, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im… Weiterlesen

Wahlprogramm zur Kommunalwahl in Trier am 26. Mai 2019

Terminübersicht


Anfrage zu Hebammenzentrale

  1. Wie viele freiberufliche Hebammen und Hebammen in Kliniken arbeiten nach Kenntnis der Stadt Trier derzeit im Einzugsgebiet der Hebammenzentrale?

Antwort: Der Stadtverwaltung liegen lediglich Informationen zur Hebammenzentrale vor. Von Seiten der Hebammenzentrale findet eine Kooperation mit insgesamt 59 gelisteten Hebammen statt. Hierbei handelt es sich ausschließlich um weibliches Personal. Die Hebammen sind nicht bei der Hebammenzentrale angestellt. Detaillierte Informationen zu freiberuflich und in Kliniken tätigen Hebammen liegen bei den Krankenkassen bzw. Kliniken vor.

2. Wie hat sich diese Anzahl in den letzten 5 Jahren verändert, wie viele Neueinstellungen gab es? (Bitte nach freiberuflich/festangestellt und nach Voll- und Teilzeit und Geschlecht (männlich/weiblich/divers) und Alter aufschlüsseln.)

3. Wie ist das Einsatzgebiet von Hebammen auf einzelne Stadtteile und Gemeinden in Trier-Saarburg verteilt? (Bitte nach Stadtteilen und jeweiliger Zahl der dort tätigen Hebammen aufschlüsseln.)

4. Wie wird sich nach Kenntnis der Stadt Trier dieses Angebot in den nächsten 12 Monaten voraussichtlich verändern? (Bitte nach freiberuflich/festangestellt und nach Voll- und Teilzeit aufschlüsseln.)

Zu den Fragen 2-4 liegen der Stadt keine Informationen vor.

5. Wie hat sich die Einrichtung der Hebammenzentrale seit Januar 2019 auf den Zugang zur Hebammenversorgung in Trier ausgewirkt?

Antwort: Familien haben mit Einrichten der Hebammenzentrale auch im Falle fehlender Kapazitäten eine Anlaufstelle. Es können Termine während der Sprechstunde der Hebammenzentrale vereinbart werden.

 Vorstellung Hebammenzentrale JHA 03-09-2020

Laut Tätigkeitsbericht der Hebammenzentrale für das Jahr 2019 wurden von 530 Familien im Jahr 2019 1248 Leistungen angefragt. Im größten Teil handelte es sich um Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Vorgespräche und Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie Kurse.

Nach Angaben der Hebammenzentrale ist die Rückmeldung bisher durchweg positiv. Für Hebammen ergeben sich durch das Modell der Hebammenzentrale einige Vorteile u.a. geringere Fahrtzeiten aufgrund einer besseren regionalen Bündelung der Anfragen und damit mehr zeitliche Ressourcen. Außerdem können Randzeiten aufgrund besserer Vertretungsmöglichkeiten eher genutzt werden und Berufsrückkehrerinnen erleben einen erleichterten Einstieg.

6. Wie viele Kinder wurden in Trier und Trier-Saarburg seit Januar 2019 zur Welt gebracht?

Antwort: Im Standesamt der Stadt Trier wurden insgesamt 2622 Geburten angemeldet.

7. Sind alle Planstellen für Hebammen im Mutterhaus in der Geburtenstation/ Kreissaal besetzt? Wenn nein, wie viele Planstellen sind unbesetzt?

Antwort: Für die Besetzung der Planstellen im Mutterhaus besteht keine Zuständigkeit.

8. Wie viele Anfragen zur Vermittlung von Hebammen und zur Beratung sind seit Januar 2019 bei der Hebammenzentrale Trier eingegangen?

Antwort: Aus dem Tätigkeitsbericht der Hebammenzentrale geht für das Jahr 2019 eine Anzahl von 990 Anfragen hervor. 499 Anfragen aus der Stadt Trier und 404 aus dem Kreis Trier-Saarburg. Dazu kamen 8 Anfragen aus anderen Landkreisen.

9. Wie viele Vermittlungsanfragen waren seit Januar 2019 erfolgreich?

Antwort: Bei 530 Anfragen konnte eine Hebamme vermittelt werden. Mit diesen 530 Anfragen wurden, wie unter Punkt 5 dargestellt, insgesamt 1248 Leistungen (hauptsächlich Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Vorgespräche und Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie Kurse) angefragt. Eine weitere Aufschlüsselung geht aus dem Tätigkeitsbericht nicht hervor. Bei den Anfragen stammten 302 Frauen aus der Stadt Trier und 228 aus dem Landkreis Trier-Saarburg.

10. Wie viele werdende Mütter haben seit April 2020 die Versorgung durch eine Hebamme beantragt?

Antwort: Hebammenleistungen werden nicht bei der Stadtverwaltung oder der Hebammenzentrale beantragt. Die Hebammenleistungen sind Teil der Gesundheitsversorgung der Krankenkassen und liegen damit nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung.

11. Wie viel werdenden Müttern konnte seit April 2020 eine Hebamme vermittelt werden?

Antwort: Siehe Punkt 10. Zu der Anzahl der Anfragen 2020 bei der Hebammenzentrale kann nach vorliegen des Tätigkeitsberichtes im kommenden Jahr Auskunft gegeben werden.

12. Wie viele Kinder wurden in Trier und Trier-Saarburg seit April 2020 zur Welt gebracht?

Antwort: Die Anzahl der im Standesamt der Stadt Trier angemeldeten Geburten seit April 2020 liegt erst mit der Statistik für 2020 im kommenden Jahr vor.

13. Wie viele Hausgeburten gab es seit Januar 2019?

Antwort: Hausgeburten liegen im Verantwortungsbereich der Geburtshilfe und damit in Zuständigkeit der Krankenkassen. Daher liegen der Stadt hierzu keine Zahlen vor.

14. Wie hoch ist der durchschnittliche Zeitaufwand der Hebammenzentrale zur Bearbeitung einer Anfrage?

Antwort: Der durchschnittliche Zeitaufwand pro Anfrage geht nicht aus dem Tätigkeitsbericht hervor und wird von Seite der Hebammenzentrale nicht statistisch erfasst. Groben Schätzungen der Hebammenzentrale zufolge dauert eine durchschnittliche Beratung etwa 15 Minuten. Hier kann die Zeitspanne aber je nach Bedarfslage stark variieren.

15. Wie viele Vollzeitäquivalente stehen der Hebammenzentrale derzeit zur Bewältigung ihrer Aufgaben zur Verfügung?

Antwort: Der Hebammenzentrale stehen 0,6 Fachpersonalstellen zur Verfügung. Die personellen Ressourcen setzen sich zusammen aus einer Hebamme mit 19,5 Wochenstunden, einer weiteren Hebamme mit 3,9 Wochenstunden und einer Wochenstunde für die Fach- und Dienstaufsicht durch die Geschäftsführerin der pro familia-Beratungsstelle.

16. Wie hat sich die Corona-Pandemie auf die Hebammenversorgung in Trier ausgewirkt?

Antwort: In der Hebammenzentrale sind während des Lockdowns vermehrt Anfragen zu Hausgeburten eingegangen. Diese konnten jedoch aufgrund der knappen Ressourcen nicht bedient werden. Die Familien wurden an die Geburtshilfe der Kliniken verwiesen. Welche genauen Vorgaben zu persönlichen Kontakten etc. v.a. bei den freiberuflichen Hebammen gemacht wurden, ist beim Berufsverband nachzufragen. Im Arbeitskreis Frühe Hilfen wurde rückgemeldet, dass durch die Beschränkung von Hausbesuchen mehr Kapazitäten zur Verfügung standen und unversorgte Frauen während des Lockdowns eher vermittelt werden konnten (Kontakte fanden jedoch meist telefonisch oder digital statt). Zu Beginn der Pandemie standen viele Hebammen vor dem Problem fehlender Schutzausrüstung. Die Kursangebote wurden in den ersten Wochen vollständig eingestellt und die Familien an überregionale Onlineangebote verwiesen.   

17. Welche weiteren Pläne verfolgt die Stadt Trier, um den Hebammennotstand zu beheben?

Antwort: Die Stadt Trier beteiligt sich an dem Runden Tisch Hebammenversorgung, der der Verbesserung der Versorgungssituation gewidmet ist. Die erfolgreiche Etablierung der Hebammenzentrale, die Familien bei ihrer Suche nach einer Hebamme entlasten soll und ihnen eine Anlaufstelle bieten soll, sofern es keine verfügbaren Ressourcen gibt, ist hierfür ein wertvoller Ansatz und wird durch den Runden Tisch weiterhin begleitet. Darüber hinaus ist es Ziel der Hebammenzentrale durch gezielte Steuerung eine Ressourcenoptimierung zu erreichen und für Hebammen den Einstieg in die Arbeit in Trier und im Kreis Trier-Saarburg zu erleichtern.

Weitere im Runden Tisch gemeinsam erörterte Maßnahmen konnten coronabedingt nicht weiter diskutiert werden. Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Frage der Ausbildung.

18. Gibt es aktuelle Einschätzungen darüber, wie die Überführung der fachschulischen Ausbildung in die hochschulische Ausbildung (HebG2020) auf die Ausbildungslage in Trier und Trier-Saarburg auswirken wird?

Antwort: Über die Hebammenzentrale wird versucht, die Attraktivität der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg als Einsatzgebiet für Hebammen zu steigern. Inwieweit der veränderte Ausbildungsweg Auswirkungen auf die Ausbildungslage in Trier und Trier-Saarburg hat, ist der Verwaltung derzeit unbekannt.

19. Die Finanzierung des Projekts Hebammenzentrale ist nur noch bis Ende 2021 gesichert. Will die Stadt Trier eine Verlängerung bzw. die Verstetigung des Projektes und arbeitet sie bereits daran?

Antwort: Die Verwaltung ist mit dem Träger und dem Landkreis hierzu im Gespräch. Den Entscheidungsgremien der Stadt Trier wird hierzu eine entsprechende Vorlage rechtzeitig vorgelegt.

20. Will der Kreis Trier-Saarburg eine Verlängerung des Projektes?

Antwort: Siehe Punkt 19.

21. Ist die Nachfolgefinanzierung bei einer Verlängerung/Verstetigung des Projektes gesichert? Gibt es Rückmeldungen, ob das Land weiterhin bei einer Verlängerung oder bei einer Verstetigung dauerhaft 50 % der Projektkosten tragen wird?

Antwort: Aktuell liegen hier noch keine Informationen von Seiten des Landes vor. Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ist bezüglich der Verlängerung der Landesfinanzierung mit dem Land im Gespräch und der Nachfolgeantrag wurde von Seiten der Hebammenzentrale eingereicht.

22. Wann ist die nächste Tagung von der „Runde Tisch Geburtshilfe“ gefragt?

Antwort: Der nächste Runde Tisch Hebammenversorgung ist aktuell noch nicht terminiert. Die letzte Sitzung musste aufgrund von Corona abgesagt werden. Allen Beteiligten ist jedoch an einem neuen Termin gelegen.

23. Hat die Stadt vor, eine Mütterzufriedenheitsstudie durchzuführen?

Antwort: Hierzu gibt es aktuell keine Überlegungen.